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  Archiv 2009
06. Januar 2009

Tiere brauchen Ihre Hilfe


  

Spenden
Tierschutz kostet Geld. Jede Spende hilft uns, auch in Ihrem Namen, Tieren zu helfen. Wir retten 
Tiere in Not, wir kämpfen für bessere rechtliche Bestimmungen zum Schutz von Tieren, wir klären auf.

 Mitglied werden
Jede Stimme zählt. Als Mitglied geben Sie uns Ihre Stimme für die Tiere. Je größer die Zahl der-
jenigen ist, die unsere Ziele durch ihre Mitgliedschaft unterstreichen, umso schneller finden wir bei
den politischen Entscheidungsträgern Gehör, wenn wir für den Schutz der Tiere eintreten.

    
 
Pate werden
Für Tiere, die in unseren Einrichtungen eine dauerhafte Bleibe gefunden haben, können Sie eine
Patenschaft übernehmen. Sie ermöglichen uns damit, diesem Tier lebenslang eine optimale Unter-
bringung, Versorgung und Pflege zu sichern und gleichzeitig weiteren Tieren zu helfen.

http://www.tierschutzbund.de/clear.gif

 

Schenken und Helfen
Sie können nicht nur selbst Mitglied oder Pate werden - Sie können eine Mitglied- oder Patenschaft
auch verschenken. Das besondere
Geschenk mit echtem Mehrwert.

Testamente
Auch über den Tod hinaus können Sie Tieren helfen und falls Sie ein eigenes Haustier besitzen,
sicherstellen, dass dieses auch nach Ihrem Tod liebevoll versorgt wird.

http://www.tierschutzbund.de/clear.gif

Stiften und Helfen
Um unser Projekt "Neues Tierschutzheim" in VS-Schwenningen zu realisieren und langfristig
absichern zu können, haben wir 1998 die "Dr.med.vet. Erwin Schmid- Stiftung" ins Leben gerufen.
Damit dieses Projekt in den kommenden Jahren realisiert werden kann, sind wir auf größere 
Zustiftungen und Spenden angewiesen.

Mitmachen
Tragen Sie sich als Aktivist bei uns ein und gehen Sie mit uns auf die Straße, um für die Tiere 
zu kämpfen
.    http://www.tierschutzbund.de/clear.gif

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Hilfe in Tierschutzfällen
Sie sind Zeuge einer Tierquälerei geworden? Sie haben ein verletztes Tier gefunden?
Wir sagen Ihnen, was Sie tun können.

   

Erste Hilfe bei Unfällen
Tiere sind dem Straßenverkehr nicht gewachsen - immer wieder gibt es Unfälle mit Wild-
und Haustieren. Wie Sie sich in so einem Fall richtig verhalten, erfahren Sie hier.

Verbrauchertipps
Jeder kann im Alltag einen Beitrag zum Tierschutz leisten. Weigern Sie sich,  Produkte
zu kaufen, die mit Tierquälerei verbunden sind. Unterstützen Sie tier-, umwelt- und ver-
braucherfreundliches Handeln.

Petitionen unterstützen
Je mehr Bürger unsere aktuellen Unterschriftenaktionen unterstützen, um so besser 
können wir den politisch Verantwortlichen deutlich machen, wie wichtig den Bürgern
die tierschützerischen Forderungen sind.

Bildrechte

Spielfiguren:  Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de
Geschenk: flyer007 / www.
pixelio.de
SOS-Säule: casiocan / www.
pixelio.de
Erste Hilfe-Kasten: hofschlaeger / www.
pixelio.de
Einkaufswagen: schubalu / www.
pixelio.de

Quelle: Deutscher Tierschutzbund und mit dessen freundlicher Genehmigung.
http://www.tierschutzbund.de/00003.html

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15.01.2009

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher-
schutz:

Verbot der Einfuhr von Katzen- und Hunde-
fellen in Kraft getreten

Seit dem 31. Dezember 2008 ist das Inverkehrbringen  sowie die Ein- und Ausfuhr von Katzen- und Hundefellen in der Europäischen Gemeinschaft verboten.
                                                                                                  
Der Tierschutzverein Schwenningen e.V. hofft, dass mit dieser Maßnahme für Katzen- 
und Hundefänger der Anreiz weitgehend verloren geht, solche 
Haustiere für diese Zwecke
einzufangen und zu töten.
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07.04.2009  - eigener Bericht -
Unsere Jahreshauptversammlung am 06.04.2009

Die Jahreshauptversammlung am 06.04.2009 im DLRG-Gebäude in der Neuffenstrasse war mit
insgesamt 30 stimmberechtigten Mitgliedern gut besucht. Begrüßt werden konnten als Gäste
auch Herr Baumann und Herr Wimmer von der SÜDWEST PRESSE, die am 08.04.2009 einen
ausführlichen Bericht im Lokalteil der SWP brachten.
Neben dem Jahres- und Kassenbericht 2008 und der Entlastung des Vorstandes stand insbe-
sondere der Sachstandsbericht zum geplanten Tierheim-Neubau im Mittelpunkt. Die konkrete
Planung ist nun angelaufen, nachdem wertvolle Erfahrungen und Hinweise aus der Besichtigung
einiger anderer Tierheim gewonnen werden konnten. Kostenberechnungen für den Neubau und
für den laufenden Betrieb sowie eine Bauvoranfrage zum vorhandenen Grundstück an der alten
Tuttlinger Strasse sind die nächsten Aufgaben, die zu bewältigen sind.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Erhöhung des Jahresmitgliedsbeitrages von bisher 12,00 €
auf 20,00 € sowie die Ankündigung des Vorsitzenden, alle Mitglieder im Rahmen eines Wettbe-
werbs aufzufordern, persönlich in 2009 wenigstens 1 - 2 neue Mitglieder zu werben. Dazu winken
auch Preise.

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03.05.2009  - eigener Bericht -
25 Jahre Mitgliedschaft im Verein



Unser über 80-jähriges Mitglied und unsere Tierfreundin, Frau Hilde Schrök, war am 01.05.2009
25 Jahre Mitglied in unserem Verein. Der Vorsitzende hat Frau Schrök im Namen aller Vereins-
mitglieder zu diesem Jubiläum herzlich gratuliert und sie mit einem kleinen Blumenstrauss er-
freut.
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05.05.2009 - eigener Bericht -                    
Spendenaufruf für Gnadenbrotpferde u. -Ponys

Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V., Unterfeldstr. 14 B, 76149 Karlsruhe,
finanziert seit einigen Jahren insgesamt 18 Gnadenbrotpferde und -Ponys, die im Zuge be-
sonderer Maßnahmen übernommen und vor dem Abschlachten bewahrt wurden. Die durch-
schnittlichen Kosten (Unterstellung, Futter, Tierarzt etc.) pro Tier belaufen sich auf ca. 210 €
pro Monat = insgesamt ca. 45.000 € pro Jahr.
Das ist eine sehr starke finanzielle Belastung für den Landestierschutzverband. Er bittet
daher dringend um Spenden oder um Übernahme von Patenschaften/Teilpatenschaften.
Jeder Euro hilft, diesen "ausgemusterten" Tieren einen artgerechten Lebensabend zu er-
möglichen.
Einmalige Spenden / monatl. Daueraufträge können unter dem Stichwort "Gnadenbrotpferde"
an den Landestierschutzverband BW e.V. getätigt werden auf das Konto  26440755 bei der
Postbank Karlsruhe (BLZ 660 100 75).
Spenden bis 50 € können beim Finanzamt anhand von Kontoauszügen geltend gemacht
werden, für darüberhinaus gehende Spenden wird Ihnen eine Spendenbescheinigung ausge-
stellt. Bitte helfen Sie.
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28.05.2009  - eigener Bericht -
Eine gute Idee für eine gute Tat

Unser Mitglied, Frau Helga Schulz-Reule aus der Reutestr. 100 im Stadtbezirk Schwenningen, 
 feierte am 27.05.2009 ihren 89.
Geburtstag und lud rd. 20 Freunde und Bekannte zu einer  
Geburtstagsparty.
 Anstelle von persönlichen Geschenken bat sie ihre Gäste um eine Geldspende
zugunsten unseres Vereines.  
Diese nachahmenswerte Idee brachte im Ergebnis einen Betrag
von 325 €,
den wir wiederum für notleidende Tiere verwenden werden.
 Ein herzliches Dankeschön 
dafür geht an Frau 
Schulz-Reule und ihre Gäste. Unserem Geburtstagskind wünschen wir, dass sie
noch viele Jahre
körperlich und geistig so fit und fröhlich bleibt, wie ihre Gäste bei ihrer Geburtstags-
party sie erleben durften.
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17.06.2009 - eigener Bericht -
Rettung eines ausgesetzten Kätzchens

Diese beiden Mitarbeiterinnen der Firma PRO PARTNER in der Bildackerstr. 1, VS-Schwenningen,
haben nicht weggeschaut, sondern gestern den Tierschutzverein Schwenningen e.V. verständigt, 
als sie bemerkten, dass in einer leergeräumten Wohnung in ihrem Gebäude ein Kätzchen am Fen-
ster saß und jammerte. Es wurde die Polizei verständigt und diese rief die benachbarte Schwenn-
inger Feuerwehr herbei, welche die Wohnung öffnete und das arme Kätzchen befreite. Das Kätz-
chen war so dankbar für diese Rettung, dass es sofort schmuste, fraß und trank. "Minka" ist ihr
neuer Name und "Minka" hat sich die Zuneigung ihrer beiden neuen "Katzenmama's" schon erobert. 
Sie wird bei einer der beiden ein neues, liebevolles Zuhause finden. Alle sind froh über dieses glück-
liche Happy End und wir danken auch nochmals besonders der Polizei und Feuerwehr für ihren Einsatz.
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25.08.2009 - Pressemitteilung
Tierschutzverein im Aufwind

Der Vorsitzende Werner Schaible und sein Kassenwart Jürgen Lang besuchten am
24.08.2009 Frau Monika Schonhardt, Weiherstr. 9/3 im Stadtbezirk Villingen
um sie als 250. Vereinsmitglied zu begrüßen und sie mit einer schönen Orchidee 
zu ehren.

Frau Schonhardt ist auch eine "Katzenmama" und trauert noch um ihren "Sammy", 
der vor wenigen Wochen alters- bzw. krankheitshalber eingeschläfert werden musste.
Von unserem Vereinsmitglied Anja Joss hat Frau Schonhardt von der Zielsetzung un-
seres Vereins erfahren, im Stadtbezirk Schwenningen in naher Zukunft ein neues Kreis-
tierheim zu realisieren. Dieses Projekt möchte Frau Schonhardt mit Ihrer Mitgliedschaft
ebenfalls unterstützen.
Erfreulicherweise unterstützen immer mehr Bürger unserer Stadt und auch von den
Umlandgemeinden durch ihre Mitgliedschaft dieses Projekt. So konnte unser Verein
38 neue Mitglieder im Jahre 2008 und in 2009 bis heute 77 neue Mitglieder aufnehmen.
Aktuell hat der Verein nun insgesamt 260 Mitglieder. Zielsetzung für eine Stadt in der
Größenordnung von Villingen-Schwenningen sind mindestens 500 Mitglieder. Der Ver-
ein plant, das Neubau-Projekt im Laufe des nächsten Jahres auch einer breiten Öffent-
lichkeit vorzustellen und verbindet damit die Erwartung, dass dann die Mitgliederzahl 
entsprechend der Zielsetzung noch weiter gesteigert werden kann.
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17.08.2009  - eigener Bericht -

Tierschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit
- Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 27.09.2009 -

Die Wähler können mit ihrer Stimme Einfluss nehmen, welchen Stellenwert der 
Tierschutz in der Politik der nächsten Legislaturperiode haben soll. Der Deutsche
Tierschutzbund hat die Parteien zu folgenden Themen/Forderungen des Tierschutzes

befragt mit folgendem Ergebnis:

Die Partei ist für...... SPD CDU GRÜNE FDP LINKE
...die Einführung eines bundes-
    Verbandsklagerechts.
Ja Nein Ja wird geprüft Ja
...eine umfassende Novellierung
   des Tierschutzgesetzes.
Ja Nein Ja wird geprüft Ja
...eine verpflichtende "Tierschutz-
   kennzeichnung" für Produkte.
Ja (Ja) Ja (Nein) Ja
...ein vollständiges Verbot von
    Affenversuchen.
Nein Nein Nein keine Antwort Ja
...eine umfassende Gesetzgebung
   für den Heimtierbereich.
Ja Nein Ja (Ja) (Ja)
...ein Verbot von Wildtieren in
   Zirkusbetrieben.
(Nein) (Nein) Ja Ja (Ja)

(Ja) =    "Ja", mit Einschränkungen bzw. "Ja", soweit wie möglich
(Nein) = "Nein", mit Einschränkungen bzw. kein eindeutiges "Nein"   

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17.08.2009  - eigener Bericht -
Glückwunsch zum 90. Geburtstag

Unser Mitglied, Frau Ruth Jauch-Vosseler in Trossingen-Schura, Breitwiesenweg 5 
 feierte am 15.08.2009 ihren 90.
Geburtstag. Der Vorsitzende überreichte Frau Jauch-
Vosseler am 17.08.2009 einen Blumenstrauß, verbunden mit den Glückwünschen
des Vorstandes und aller Mitglieder. Frau Jauch-Vosseler ist kurz nach der Gründung
unseres Vereins am 11.10.1967 Mitglied geworden und somit ein "Urgestein".
Wir wünschen unserer Jubilarin, dass sie unserem Verein noch viele Jahre bei guter
Gesundheit erhalten bleibt.
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06.11.2009 - eigener Bericht
Mit ausrangierten Handys Gorillas helfen


Was haben Gorillas mit Handys zu tun? Mobiltelefone beinhalten Teile aus dem Metall
Tantal, welches aus dem Roherz Coltan gewonnen wird.
Das Hauptabbaugebiet von Coltan
liegt in der Demokratischen Republik Kongo. Beim Abbau wurde und wird der Lebensraum
der vom Aussterben bedrohten Flachland-Gorillas zerstört.

Dabei liegt dieses kostbare Metall in großen Mengen ungenutzt "auf der Straße". Lt. einer
Nokia-Studie liegen rd. 44 % dieses Metalls in Form ausrangierter Handys in Schubladen
herum. Die Nachfrage nach Coltan könnte also allein schon dadurch sinken, wenn alte
Handys konsequent recycelt würden.
Die Stuttgarter Wilhelma hat vor kurzem zu einer Handy-Sammelaktion in Kooperation mit
der Recycling-Firma "Zonzoo" aufgerufen. Sie können Ihr altes (auch defektes) Handy ohne
Portokosten an die Firma Zonzoo senden und bekommen sogar noch Geld dafür. Wie das
geht? Klicken Sie auf folgenden Link: www.zonzoo.de
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03.12.2009 - Pressemitteilung
Tiere sind nicht geeignet als spontanes Weihnachtsgeschenk
Der Tierschutzverein Schwenningen e.V. richtet ein Appell an alle Eltern
 

Jedes Jahr wiederholt sich die traurige Tatsache, dass tierische Weihnachtsgeschenke oft
kurz nach dem Fest oder einige Wochen später im Tierheim landen, wenn klar wurde, dass
die Ansprüche der Tiere mit dem eigenen Lebensalltag nicht vereinbar sind. Tiere beanspru-
chen tagtäglich Zeit, benötigen Abwechslung und Beschäftigung, wollen raus, machen Dreck, 
brauchen Futter und kosten Geld. Zudem sind sie eigenwillig: Der neue Mitbewohner bellt, 
zwickt vielleicht oder kratzt die Kinder, zerstört womöglich Möbel oder frisst sogar den Teppich 
und die Tapeten an. Spätestens wenn der Weihnachtsurlaub zu Ende ist und damit die Zeit 
wieder knapp wird, sind die Tiere im Weg und lästig und werden ins Tierheim abgeschoben. 
Andere, z. B. Kleintiere und solche, die ihre Bedürfnisse nicht so deutlich zeigen, fristen 
häufig ihr weiteres Dasein einsam und abgestellt in Kellern, Garagen, Gärten und Kinder-
zimmern. 

Tiere sollten grundsätzlich nie spontan und unbedacht angeschafft werden, weder 
zu Weihnachten noch zu anderem Anlass.

Die Anschaffung eines Haustieres muss gut durchdacht und vorbereitet sein. Der erste Schritt 
ist die ausführliche Information über die 
genauen Bedürfnisse und Haltungsvoraussetzungen 
der jeweiligen Tierart. Kaninchen und
Meerschweinchen beispielsweise brauchen unbedingt 
Artgenossen, benötigen reichlich Platz 
zum hoppeln und rennen, wollen graben und knabbern. 
Ähnlich ist es bei Vögeln; sie müssen 
herumfliegen können, und auch hier bedeutet Einzel-
haltung in der Regel Tierquälerei. Im Ge
gensatz dazu sind Hamster Einzelgänger, nachtaktiv 
und wollen tagsüber schlafen. Anhand 
solcher Eigenschaften kann man sich dann die Frage 
stellen, ob die Anforderungen der Tiere 
mit den eigenen Lebensgewohnheiten auch wirklich
vereinbar sind. Informieren Sie sich also 
vorher über die Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten 
im Fachgeschäft, bei den Tiervereinen
oder anhand von Fachliteratur. Auch unser Verein stellt 
unter der Rubrik "Wissenswertes"
entsprechende Informationen zur Verfügung.

Ebenfalls im Voraus muss abgeklärt werden, ob alle betroffenen Personen im Haushalt das 
Tier überhaupt wollen und sichergestellt sein, dass keine Tierallergien vorliegen oder der Miet-
vertrag einer Tierhaltung entgegensteht. Genauso muss vorher bereits feststehen, wer welche
Aufgaben übernimmt und ob man so in der Lage ist, den Ansprüchen des Tieres auch wirklich
gerecht zu werden. Wer also geht tagtäglich bei Wind und Wetter mit dem Hund spazieren, 
wer springt ersatzweise ein, wer übernimmt die Tierpflege im Krankheitsfall oder wenn der 
Familienurlaub ansteht und wer übernimmt Tierarzt-, Versicherungs-, Futter- und sonstige 
Kosten?

„Ein Tier aufzunehmen, bedeutet ein Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen, das kön-
nen auch über 20 Jahre sein. Die eigentliche Entscheidung, ein Tier zu schenken muss also 
am Ende dieser Kette erfolgen.

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08.12.2009 - Eigener Bericht
Vorsicht mit Weihnachtssternen
Dieser Tage mußte ein junges Katerle eingeschläfert werden, weil es unbemerkt an einem Weih-
nachts
stern herumgeknabbert hat.  Der Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen
und ist leicht giftig. Für das kleine Katerle offensichtlich doch eine zu hohe Dosis.
Gerade junge Kätzchen sind sehr neugierig und beschnuppern und probieren fast alles.  Deshalb
die beliebten Weihnachtssterne so aufstellen, dass keine Gefahr für das Haustier besteht.

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14.12.2009 - Pressemitteilung des Landestierschutzbundes Baden-Württemberg e.V. 

Weihnachtliche Tiertodsünden: Verbrauchertipps zu den Festtagen

Weihnachten, Fest des Friedens und der Nächstenliebe. Doch wie tief geht dieser 
Leitgedanke wirklich? Der Landestierschutzverband fordert dazu auf, auch unsere 
Mitgeschöpfe mit einzubeziehen und für die Feiertage und den Jahreswechsel auf 
Produkte aus Tierquälerei bewusst zu verzichten. 
 

Wer Weihnachten und den Jahreswechsel mit gutem Gewissen feiern will, sollte auch an seinen
Speiseplan denken, denn schnell macht man sich mitschuldig an millionenfacher Tierquälerei.

Dies fängt beim Festtagsbraten an, der überwiegend aus Massentierhaltung stammt. Im In- und
Ausland müssen hierfür unzählige Puten, Enten und Gänse ihr kurzes Leben in drangvoller Enge 
und unter grausamen Bedingungen verbringen. Im Turbomastverfahren nehmen die auf schnelles 
Wachstum gezüchteten Puten und Masthähnchen viel zu schnell zu, Knochendeformationen und 
Brüche bzw. Kannibalismus sind die Folge. Zahlreiche verletzte und tote Tiere sind an der Tages-
ordnung und von vorneherein einkalkuliert. Auch eigentliche Schwimmvögel wie Enten und Gänse 
müssen ihr Dasein eingesperrt in Käfigen oder großen Hallen in künstlichem Dämmerlicht ver-
bringen, ohne je Wasser oder frische Luft gesehen zu haben. Der erste und einzige „Ausflug“ 
dieser Tiere: Kistenweise zusammengepfercht und gestapelt - der letzte Weg zum Schlachthof,
wo sie der qualvolle und nicht immer schnelle Tod am Fließband erwartet.

„Gönnen Sie sich zu den Feiertagen auch kulinarisch eine Auszeit. Wie wäre es, einmal fleisch-
los zu kochen? Zum Wohl der Tiere und der eigenen Gesundheit. Und wenn doch „tierische“ Ge-
richte auf den Tisch kommen sollen, achten Sie darauf, dass die verwendeten Zutaten aus artge-
rechter Haltung oder nachhaltiger Nutzung stammen. Auch wenn dieses Festtagsessen etwas 
teurer ist, kann man es doch mit besserem Gewissen genießen,“ so der Rat des Landestier-
schutzverbandsvorsitzenden Herbert Lawo. 

Auch beim Fisch gilt es aufzupassen. Vom Kauf von Zuchtlachsen raten Tier- und Naturschützer 
entschieden ab, denn die industrielle Lachszucht in riesigen Aquakulturen im Meer wird zuneh-
mend zum ökologischen Problem. Weil z.B. Lachsfarmen an Norwegens und Kanadas Küsten 
zur Zucht tonnenweise Pestizide und Antibiotika einsetzen, verursachen sie große Umweltschä-
den. Auch bei Meeresfisch sollte gezielt darauf geachtet werden, dass die jeweiligen Fischbe-
stände nicht schon völlig überfischt sind oder durch die Fangmethoden jede Menge „Beifang“ zu
Tode kommt bzw. durch Schleppnetze der Meeresboden zerstört wird. Wer den verheerenden 
Raubbau in unseren Ozeanen nicht unterstützen will, meidet beim Fischkauf Rotbarsch, See-
zunge, Seeteufel, Scholle, Dornhai (Schillerlocke), Aal und Kabeljau.
 

Tierfreunde verzichten auf so genannte „Delikatessen“ wie Kaviar, Hummerfleisch 
und Stopfleber.
 

„Die Zubereitung von Hummern, indem sie lebend in kochendes Wasser geworfen werden, 
ist grausame Tierquälerei. Weiblichen Stören lebend den Bauch aufzuschlitzen, um an die 
wertvollen Fischeier, den „echten“ Kaviar zu kommen, steht dem in nichts nach. Zudem sind 
Störe unmittelbar vom Aussterben bedroht. Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg 
bittet deshalb alle Verbraucherinnen und Verbraucher, auf solche Pseudo-Delikatessen zu ver-
zichten“, appelliert  Herbert Lawo eindringlich zum anstehenden Jahreswechsel.
 

Die Beluga-Störe sind die größten Süßwasserfische der Erde. Aufgrund exorbitanter Preise 
verheißt der Kaviarhandel enorme Gewinnspannen, und da die Nachfrage nach Stör-Kaviar un-
gebrochen ist, blühen weiterhin die Raubfischerei und der illegale Handel.
 

Die „Zubereitung“ der Hummer ist ebenfalls eine bestialische Tierquälerei. Ihr letzter Todes-
kampf im siedend heißen Wasser zieht sich über Minuten hin. Fast genauso grausam ist 
der vorangegangene Leidensweg der Tiere. Direkt nach dem Fang im Sommer werden die 
Scheren der Hummer mit straffen Gummibändern zusammengebunden und die Tiere in rie-
sigen Meerwassertanks dicht gepackt oft über Monate lebend „zwischengelagert“. Dabei 
kommen ca. 30 % ums Leben. Für Langstreckentransporte werden die Tiere dann ohne 
Wasser, übereinander geschichtet in Styroporbehälter gequetscht, zwischen Eisblöcke 
gepackt und in alle Winkel der Erde verfrachtet. Die Überlebenden kommen - häufig in 
Schichten bis zu fünf Hummern übereinander gestapelt - in enge Wasserbehälter. Schnell 
sind diese viel zu dicht besetzten Hälterungsbecken, in denen die Hummer auf ihr endgül-
tiges Ende warten, verdreckt oder das wenige Wasser enthält zu wenig Sauerstoff.
 

Auch andere „Delikatessen“ sind Ergebnisse extremer Tierquälerei. Für Stopfleberprodukte 
werden Enten oder Gänse über Wochen täglich mehrmals zwangsgefüttert indem man ihnen 
gewaltsam über ein Metallrohr gehaltvollen Futterbrei direkt in den Magen drückt. Die bei 
Gourmets beliebte „Foie gras“ wird aus der durch diese unsägliche Tortour entstandenen, 
bis auf das zehnfache einer normalen Geflügelleber angewachsenen Fettleber der gequälten 
Tiere hergestellt.
In Deutschland ist es zwar schon seit langem verboten, Tiere derartig zwangszufüttern, 
trotzdem kann jeder die so in Frankreich, Ungarn und Bulgarien hergestellten Produkte 
überall kaufen. 

„Echte Nächstenliebe schließt auch unsere Mitgeschöpfe mit ein. Jeder kann etwas für 
Tiere tun. Bewusstes Einkaufen und der gezielte Verzicht auf Tierqualprodukte ist bereits 
ein großer Schritt in die richtige Richtung,“ so Herbert Lawo abschließend.

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15.12.2009 - eigener Bericht
Glückwunsch zum 90. Geburtstag

Unser Mitglied, Frau Emma Hakenjos in Bad Dürrheim-Öfingen, In Kehlen 1,
 feierte am 14.12.2009 ihren 90.
Geburtstag. Der Vorsitzende überreichte Frau Hakenjos
am 15.12.2009 eine Flasche guten Rotwein, verbunden mit den Glückwünschen des Vor-
standes und aller Mitglieder. Frau Hakenjos ist erst im Jahre 2005 Mitglied unseres Ver-
eines geworden, war aber viele Jahre eine "Hunde-Mama". Diese Lebensgefährten ver-
misst sie heute ein wenig. Sie kann sich aber immer noch selbst versorgen und ist geistig
fit geblieben. 
Wir wünschen unserer Jubilarin, dass ihr noch viele Jahre bei guter Gesundheit vergönnt
sein mögen.
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24.12.2009 - eigener Bericht
Glückwunsch zum 90. Geburtstag

Unser Mitglied, Herr Georg Bidlingmaier in Bad Dürrheim, Kapfstr. 7, feierte 
am 23.12.2009 seinen 90. Geburtstag mit seiner Frau, der Familie und Freunden. 
Der Vorsitzende gratulierte unserem Mitglied ebenfalls und überbrachte mit
einer Flasche Rotwein die Glückwünsche des Vorstandes und aller Vereinsmit-
glieder. Am 24.07.1979 ist Herr Bidlingmaier in unseren Verein eingetreten und
somit nun über 30 Jahre Mitglied. Dafür auch ein besonderes Dankeschön.
Herr Bidlingmaier und seine Frau erfreuen sich bei guter Gesundheit und wir
wünschen beiden, dass dies möglichst lange noch so bleiben möge.
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24.12.2009 - Anzeige in der Südwest Presse

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© Tierschutzverein Villingen-Schwenningen e.V.